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Bilder aufhängen - so klappt es

Bilder aufhängen - 3 Tipps, wie du Wandbilder am besten platzierst

Bilder aufhängen - 3 Tipps, wie du Wandbilder am besten platzierst

Als Galeristin habe ich einen guten Blick dafür, welches der passende Ort für ein Bild oder eine Skulptur in deinen Räumen ist und kann dich gern bei deinen Fragen dazu beraten.

Heute möchte ich dir im Blogartikel drei gute Tipps geben, wie du Wandbilder bei dir Zuhause oder im Büro am besten aufhängst, damit sie richtig gut zur Wirkung kommen.

Gestalte deine Räume so, dass du dich wohlfühlst

Unser Zuhause ist ein Spiegel unserer selbst. Und genauso ist es mit den Bildern und Kunstwerken, mit denen du dich umgibst. Denn sie zeigen, was dich anspricht, was dich bewegt. Mit Kunst kannst du bewusst deine Umgebung so gestalten, dass du dich so richtig wohl fühlst. 


Wenn du erstmal ein Bild gefunden hast, das dir richtig gut gefällt, stellt sich die Frage: Wie kannst du es am besten so aufhängen, dass es richtig gut zur Geltung kommt und deinen Raum strahlen lässt?


In diesem Blogpost stelle ich dir drei Arten von Hängungen von Wandbildern vor, die dir bei der richtigen Auswahl für den perfekten Platz für dein Kunstwerk helfen.   

Tipp 1 - Einzelne Bilder auf Augenhöhe

Gemälde "Flowers" von Simone Urbanietz-Preiss
Foto: Simone Urbanietz-Preiss​​

Ein Wandbild, das für sich allein hängt, wirkt am besten auf Augenhöhe:


Dazu richtest du die Bildmitte in etwa in Höhe deiner Augen aus. Das entspricht meist einer Höhe von ca. 1,40 m bis 1,50 m - gemessen von der Mitte des Bildes bis zum Boden. Das kannst du je nach deiner Körpergröße und deinem Empfinden anpassen.

Hängt dein Bilder direkt über einem Möbelstück, wie einer Kommode oder einer Couch?


Dann sollte es höchstens 10 cm bis 20 cm darüber beginnen. Wenn du den Abstand größer wählst, kann es leicht verloren wirken. Wenn auf der Kommode extra ein Accessoire steht, wie beispielsweise eine Blumenvase, dann kann der Abstand auch größer sein. Nutze hier gern dein Bauchgefühl.

Gut ist es, wenn dir vor dem Aufhängen jemand hilft und das Bild in der Höhe anhält, so dass du in Ruhe schauen kannst, wie es auf dich wirkt.  

Im Foto siehst du ein gelungenes Beispiel mit dem Gemälde "Flowers" der Künstlerin Simone Urbanietz-Preiss (Hier findest du ihre Bilder im Galerie-Shop). 

Tipp 2 - Mehrere Bilder ergeben ein Gesamtbild

Bilder von Juli Schupa auf einem Regal
Foto: Juli Schupa​​

Wenn du zwei oder mehrere Wandbilder zusammen aufhängen möchtest, dann wirken diese miteinander und ergeben ein Gesamtbild.


Eine gute Regel dafür ist: Bringe die Bilder im Abstand von 5 cm bis 8 cm neben- oder übereinander an die Wand. Wenn du sie weiter auseinander hängst, können sie verloren wirken, weil sie den Kontakt zueinander verlieren. 


Im Foto siehst du ein Beispiel dafür mit den Bildern von Juli Schupa, in diesem Beispiel hängen die Bilder nicht, sondern wurden einfach auf ein Regalbrett gestellt. Das ist sehr praktisch, wenn du gern öfter mal umgestaltest. 

Tipp 3 - Erschaffe dir eine Gallery Wall

Eine Gallery Wall entsteht, wenn du viele kleinere oder auch größere Bilder zusammen an eine Wand hängst. Am besten kombinierst du dazu ähnliche Bild- oder Farbthemen, damit es nicht zu unruhig wird. Falls die Motive sehr unterschiedlich sind, können einheitliche Rahmen mehr Harmonie reinbringen. Das können zum Beispiel schwarze Rahmen mit weißem Passepartout sein.

Wenn du es lebhafter magst, nur zu. Dann experimentiere mit verschiedenen Bilderrahmen und Formen sowie mit unterschiedlichen Bildern. 


Für die Abstände gilt: 

Bei großen und mittleren Kunstwerken empfehle ich einen Abstand von 5 cm bis 8 cm, für kleinere Bilder wirken 4 cm bis 6 cm besonders gut.

Sicherlich hast du schon von der Salonhängung gehört, auch Petersburger Hängung genannt. Hier ist eine große Vielfalt an Bildern erlaubt, so dass ein gewolltes „Chaos“ entsteht. Einzige Regel hier:  So viel wie möglich ganz nah beieinander.  

Beispiel für Petersburger Hängung, Foto: Pexels - Andrew Neel
Beispiel für Petersburger Hängung, Foto: Pexels - Andrew Neel​​

Extra-Tipp: Probiere vorher aus, wie die Hängung wirkt

In Vorbereitung für eine Gallery Wall kannst du dir die Bilder am Boden versuchsweise auslegen, falls es deine Raumgröße hergibt.

Wenn der Platz nicht reicht, dann benutzte am besten Packpapier und Klebeband. 

Dazu schneidest aus Packpapier die Umrisse der einzelnen Bilder aus. Einfach das Bild aufs Packpapier legen und und entlang der Außenkante langzeichnen, um danach die Form auszuschneiden. Dann hängst du deine Packpapier-Modelle mit Krepp-Klebeband zur Probe an deine Wand. So kannst du gut sehen, wie sie auf dich wirken und sie leicht hin- und her platzieren.

Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, mache ein Foto davon und dann kannst du damit beginnen, die echten Bilder aufzuhängen. So erleichterst du dir die Arbeit und schlägst nicht unnötige Löcher in deine Wand. 

Finde Kunst, die dir gefällt

Ich hoffe, die Tipps helfen dir weiter, um dein nächstes Bild richtig aufzuhängen.

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, und auf der Suche nach moderner Kunst bist, die dir Mut schenkt, dich berührt oder dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dann schau dich gern hier im Galerie-Shop um.

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